Travel News

Februar 2012

Herrschaftliches Schloss hoch über den Dächern von Palma

Nach einer Komplettsanierung hat sich das Schloss aus dem 13. Jahrhundert hoch auf dem Hügel über Palma in einen stilvollen Hotelpalast verwandelt. Die alte Pracht des «Castillo Hotel Son Vida» erstrahlt wieder in neuem Glanz. Von der spektakulären Terrasse eröffnet sich ein herrlicher Ausblick. «Es gibt keinen schöneren Blick über Palma», schwärmt sogar Claudia Schiffer. Das Hotel ist umgeben von einem subtropischen Garten und gehört zu den ersten Adressen der Insel. Man fragt sich, was das Geheimnis des Hotels ist, das alle Grossen aus Politik und Showgeschäft seit über 40 Jahren anzieht. Viele Prominente haben hier ihr Haupt gebettet, darunter Kinolegenden wie John Wayne, Anthony Quinn, Steve McQueen, Zsa Zsa Gabor und Montgomery Clift. Tradition und Romantik, das ist das Motto des Hotels, aber es beinhaltet weit mehr: Gediegene Atmosphäre, unaufdringliche und selbstverständliche Eleganz und ein unvergleichlicher Service. Das ist es, was das Castillo Hotel Son Vida so einzigartig macht. Auch für Golfer ist das Schloss auf Mallorca ein idealer Ausgangspunkt, denn zum Hotel gehören vier wunderbare Golfplätze in unmittelbarer Nähe.
Adresse: Castillo Hotel Son Vida, C/ Raixa 2, Palma de Mallorca

Zu Gast bei Depardieu in Paris

Der Schauspieler und Genussmensch Gérard Depardieu erschuf, woran viele seiner Berufskollegen scheiterten: ein Promi-Restaurant, das funktioniert. Wer im Pariser Stadtbezirk Opéra seine preisgekrönte Küche geniessen möchte, kann hier vielleicht sogar Isabelle Adjani oder Jean Reno in der Warteschlange für einen Tisch antreffen. Das Restaurant befindet sich in einem schönen Stadtpalais aus dem 17. Jahrhundert. Es besteht aus mehreren Salons, welche in Gründerzeit-manier mit schwerer Plüschbestuhlung ausgestattet sind; die Einrichtung ist jedenfalls sehr stilsicher, geschmackvoll und gemütlich. Bei schönem Wetter sitzt man draussen auf der wunderschönen Terrasse. Das Essen ist fantasievoll und extravagant. Obwohl Depardieu sein Lokal – er besitzt übrigens noch zwei weitere Restaurants – bewusst nicht im Segment der Mehrstern-Restaurants angesiedelt hat, kann sich seine Küche mit diesen spielend messen. Probieren Sie ein «Pressé de queue de boeuf» mit weissem Porée (Lauch), oder, wie einst Obelix, ein Spanferkel mit Kräutern, natürlich am Spiess gegrillt. Auf der Weinkarte findet man viele Produkte von Depardieus eigenen Weinbergen.
Adresse: La Fontaine Gaillon, Place Gaillon, Paris

Bezahlbare Bleibe in London

Mitten im angesagten Quartier Shoreditch steht das «Hoxton Hotel». Das Motto des Hauses «London’s first luxury-budget hotel» hält, was es verspricht. Das «Hoxton» ist urban, «very stylish» und für Londoner Verhältnisse auch bezahlbar. Ideal ist zudem die Lage – vorausgesetzt, man kennt London bereits. Das East End gilt heute als die pulsierendste und kreativste Gegend Londons. Wer also gern durch Vintage-Shops, Kunstgalerien, Bars und Nachtclubs streift, ist hier goldrichtig – vor allem, wenn einen nach diesen Streifzügen ein Designerzimmer erwartet.
Adresse: The Hoxton Hotel, 81 Great Eastern Street, London

Die Farbenpracht des Rio Tinto

Der Fluss hat unmögliche Farben, als wäre er nicht von dieser Welt. Er zieht sich rosarot, zinnoberrot, karminrot, violett, kobaltblau, fast schwarz durchs Tal. An den Ufern hat er Erde und Steine orange gefärbt. Der ganze Regenbogen liegt in seinem Bett. Man fragt sich, ob das noch Wasser ist, was da fliesst. Oder ein mineralischer «Gazpacho andaluz». Es ist eine ungeniessbare, ätzende Flüssigkeit. Flecken, die sie auf der Kleidung hinterlässt, gehen nicht wieder heraus. Kein Esel, keine Kuh oder Ziege trinkt diese Brühe aus gelösten Schwermetallen und Schwefelsäure. Der Rio Tinto im Südwesten Spaniens galt lange als einer der verseuchtesten Flüsse der Erde. Bis vor einigen Jahren stand es ausser Zweifel, dass die Verschmutzung des Rio Tinto eine Folge des Bergbaus war. Während vier Jahrtausenden schon wurden am Rio Tinto Erze abgebaut, von verschiedenen Völkern und Gesellschaften. Das ist nun Vergangenheit: die letzte Mine schloss 2000, und die alte Eisenbahn fährt nun Touristen durch gespenstische Landschaften und Berge von Bergbaumüll.
Dann kamen Molekularbiologen und entdeckten Mikroorganismen im Wasser: Hunderte, zum grossen Teil bis dahin unbekannte Pilze, Algen, Bakterien, die nicht nur gegen die Verschmutzung widerstandsfähig sind, sondern sich auch von Eisenkies ernähren und Eisenoxid, Eisensulfat und Schwefelsäure ausscheiden. Es gibt sie seit Hunderttausenden von Jahren. Die Farben des Wassers sind also ganz natürlich, ein Produkt des biologischen Stoffwechsels. Seit jeher hatte man geglaubt, der Fluss sei tot; jetzt weiss man, dass in ihm Leben ist – und ein erstaunlicher Artenreichtum. Auch die Nasa forscht heute am Rio Tinto, wo es die gleichen Mineralien gibt wie auf dem Mars. Und der britisch-australische Bergbau-Konzern «Rio Tinto», der drittgrösste der Welt, trägt noch immer den Namen des feuerfarbigen Flusses.

Landen auf 4436 Metern Höhe in Tibet

China baut in Tibet den höchstgelegenen Flughafen der Welt. Er wird in Nagqu auf einer Höhe von 4436 Metern liegen, also 102 Meter höher als der aktuell höchstgelegene Flughafen Qamdo (ebenfalls in Tibet). Der Bau soll noch in diesem Jahr beginnen; die Eröffnung ist für 2015 geplant. Die 400’000-Einwohner-Stadt Nagqu ist eine Schlüsselstelle in der Verkehrserschliessung des tibetischen Plateaus: Der Qinghai-Tibet Highway und die Qinghai-Tibet Railway (Lhasa-Bahn) führen bereits durch Nagqu.

Bern eröffnet Non-Schengen-Terminal

Ein Schengen konformer Flughafenbetrieb erfordert eine Trennung der Passagierströme nach Schengen- und Non-Schengen-Fluggästen. Nun verfügt auch der Flughafen Bern-Belp über einen den Vorschriften entsprechenden Non-Schengen-Terminalanbau. Die Passagiere finden in dem neuen Terminal einen Gatebereich mit Kaffeebar, Duty-Free und kostenlosem Internetzugang vor.

Air Berlin führt Kreditkartenzuschlag ein

Ab 1. Februar 2012 führt Air Berlin eine zahlungsartabhängige Gebühr ein. Die Gebühr, die bei Zahlung mit Kreditkarte erhoben wird, beträgt CHF 9 pro Ticket.

Edelweiss nach Madeira

Im Sommer 2012 bedient Edelweiss Air neu die Strecke Zürich–Madeira. Der Flug auf die portugiesische Insel findet jeweils sonntags statt.

Auch im Sommer mit Air Berlin nach Curaçao

Air Berlin fliegt auch im Sommer 2012 nonstop von Düsseldorf auf die Karibikinsel Curaçao. Die Verbindung, die auf den Winterflugplan 2011/12 aufgenommen wurde, wird weiterhin einmal wöchentlich angeboten.

Emirates fliegt nach Ho-Chi-Minh-Stadt

Emirates fügt am 4. Juni 2012 Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam zu ihrem Streckennetz hinzu. Mit täglichen Abflügen ab Zürich und Genf bietet Emirates ideale Anschlussverbindungen.

31. Januar 2012

R.Ø.S.A.